Erstell einen Plan auf den du Stolz sein kannst!

Plan

Ein Guter Plan ist aufgebaut wie ein Filter. Nach jedem Schritt ist der Weg etwas klarer.

Früher habe ich meine Ziele ohne einen Plan verfolgt. Das war ein Fehler, denn mir war gar nicht richtig klar wohin ich überhaupt wollte.

Ich entschied mich andauernd für neue Richtungen, denn schließlich hatte ich mich nie wirklich festgelegt.

Oft verlor ich mein Ziel auch ganz aus den Augen und das ist schließlich das dümmste was einem passieren kann. All die investierte Zeit war mehr oder weniger verschwendet.

Deswegen solltest du einen Plan haben!

Er soll dich an dein Ziel erinnern und dir den Weg weisen.

Dein Plan ist die Minimap und diese unterstützt dich bei deiner Quest!

Inhalt:

  1. Definier dein Ziel möglichst genau
  2. Erstell eine Sammelliste
  3. Priorisier deine Aufgaben
  4. Formulier Zwischenschritte
  5. Formulier Babysteps

Planen oder nicht planen?

planen

Viele hassen es zu planen, da sie sich dadurch eingeschränkt fühlen. Doch meiner Meinung nach gibt es ausreichend Argumente, die für einen Plan sprechen.

Wer sich durch einen Plan „eingeschränkt“ fühlt, verfehlt den eigentlichen Sinn eines solchen Werkzeugs. Es ist ein Hilfsmittel, nichts weiter. Der Hammer führt nicht den Arm; der Arm führt den Hammer!

Argumente gegen das Planen:

  1. Argument: Es kostet Zeit.
  2. Argument: Ein Plan ist veraltet, sobald er fertig ist.

Das Zeit-Argument ist ziemlich schwach denn: Man investiert Zeit, um auf lange Sicht Zeit zu sparen. Außerdem sollte man sich nicht zu lange am Plan aufhalten.

Einmal durchplanen und dann in die Tat umsetzen ist effektiver, als den perfekten Plan zu entwickeln und ihn dann an die Hinterbliebenen zu vererben.

Das Zweite Argument trifft eher zu. Ein Plan ist tatsächlich obsolet, sobald er fertig gestellt wird.

Aus diesem Grund sollte man sich nicht vom Plan einschränken lassen.

Er ist dafür da Motivation, Klarheit und Selbstvertrauen zu schaffen.

Argumente für das Planen:

  • Man schafft Klarheit
  • Man erzeugt Motivation
  • Höheres Selbstvertrauen
  • Man spart auf lange Sicht Zeit
  • Man kann mögliche Probleme im Voraus erkennen.

Das sind alles sehr wichtige Argumente, die für das Planen sprechen.

Denn Motivation ist ein wichtiger Treibstoff um voran zu kommen. Hat man keine Klarheit, verliert man die Motivation: Zweifel entsteht.

Außerdem kann man mögliche Hindernisse erkennen, die auftauchen könnten, oder sogar den gesamten Weg versperren. Daher halte ich es für sinnvoll, vor einer wichtigen Entscheidung einen Plan zu skizzieren.

Anleitung: Wie man in 5 Schritten einen Plan erstellt.

planen in fünf schritten

 

Schritt 1: Definier dein Ziel möglichst genau

Nehmen wir mal an dein Ziel ist es Russisch zu sprechen.

Wie erreicht man dieses Ziel?

Man kann dieses Ziel gar nicht erreichen. Es gibt nämlich keine Ziellinie.

Russisch sprechen kann für einige ein paar Sätze bedeuten, für andere hingegen Sprachniveau C2(nahezu muttersprachlich) und noch mehr.

Man würde einen Marathon ohne Orientierung laufen. Selbst wenn man losläuft verliert man nach kurzer Zeit die Motivation.

Die Aufgabe wirkt überwältigend, es ist nämlich kein klares Ende in Sicht.

Um keine Motivation zu verlieren, solltest du deine Ziele möglichst genau definieren: Je eindeutiger, desto besser.

Dadurch erhält man Klarheit: Die Ziellinie wird sichtbar.

Ein solches Ziel könnte lauten: „100 russische Grundlagenwörter auswendig können.“ Nun, da die Ziellinie bekannt ist kann man die einzelnen Schritte planen.

 

 

Schritt 2: Erstell eine Sammelliste

Welche Aufgaben musst du erledigen um das Ziel zu erreichen?sammelliste

Erstell dir eine Liste und trag alle Aufgaben ein, die dir einfallen.

Versuch möglichst wenig zu filtern. Schreib stattdessen jeden noch so unwichtigen Punkt auf, der dir einfällt.

Im nächsten Schritt werden die Aufgaben weiter gefiltert.

Bezogen auf das Beispiel, könnte eine Aufgabe auf der Sammelliste lauten:

  • Buch kaufen: Russisch lernen – да водка!

 

Schritt 3: Priorisier deine Aufgaben

Ich mache den Computer an, öffne den Browser, dann poppt eine Meldung vom RSS-Feed auf: Ein neuer Blog-Beitrag von meinen Favoriten wurde veröffentlicht.

Kurz einlesen. Nun lande ich in einem meiner Ordner und organisiere eBooks. Eins davon öffne ich sogar. Kaum habe ich mich versehen, lese ich darin. Was war nochmal meine wichtigste Aufgabe für heute? Es gibt einfach zu viel Ablenkung.

klarheit

Was unterscheidet produktive Menschen von weniger produktiven? Schließlich haben wir alle gleich viele Stunden am Tag und doch leisten einige mehr als andere. Einer der Unterschiede ist die Priorisierung.

Man muss sich überwinden, nein zu seinen Bedürfnissen zu sagen.

„Wir haben nie genug Zeit, um alles zu erledigen, was wir erledigen müssten.“

– Brian Tracy; Eat that frog

Aber wir haben genug Zeit um das wichtigste zu erledigen!

Wenn du möglichst produktiv arbeiten willst, solltest du noch vor Beginn deiner Arbeit, Prioritäten setzen.

Man braucht auch gar nicht erst mit der 80/20 Regel zu argumentieren, wieso man sich auf das Wichtigste Konzentrieren sollte, denn es steckt ja bereits im Namen: Es ist das Wichtigste.

Überleg dir: Welche der Aufgaben, auf der Sammelliste, hat den größten Einfluss?

Wähl eine dieser Aufgaben aus und konzentrier dich auf diese.

Erst wenn du diese Aufgabe erledigt hast, kehrst du wieder zu deiner Sammelliste zurück und wählst die nächste aus.

Schritt 4: Formulier Zwischenschritte

Du hast nun deine wichtigste Aufgabe ausgewählt, jetzt darfst du diese in Zwischenschritte aufteilen. Sie sind der nächste Filter.

Dabei ist es sinnvoll die Zwischenschritte in Portionen aufzuteilen, die man an einem Tag erledigen kann.

Um herauszufinden wie viel das ist, kann man auch einen Testlauf machen.

Das heißt, man arbeitet an der Aufgabe und schaut wie weit man kommt.

Dieses Arbeitspensum nimmt man nun als Richtwert.

Teil die größere Aufgabe auf mehrere Tage auf und setz eine Deadline.

Jetzt hast du die Zwischenschritte formuliert, aber ein Filter fehlt noch.

Der meiner Meinung nach wichtigste.

Schritt 5: Formulier Babysteps

Babysteps

Babysteps sind die kleinsten Schritte die innerhalb einer Aufgabe möglich sind. Sie sind so klein, dass sie schon lächerlich klingen.

Wenn es deine Aufgabe ist ein Buch zu einem Thema zu lesen, dann wäre der erste Babystep, das Buch aufzuschlagen.

Wieso sollte man sich mit einer solch lächerlichen Planweise überhaupt beschäftigen?

Der fünfte Schritt ist dazu da, den Widerstand vor der Aufgabe auf ein möglichst geringes Maß zu reduzieren.

Es geht darum in den „Flow“ zu kommen.

Jeder kann den ersten Babystep machen. Sobald du diesen erst erledigt hast, machst du mit dem zweiten weiter usw.

Ähnlich wie bei einem Marathon, ist es demotivierend andauernd an die Ziellinie zu denken.

Stattdessen konzentriert man sich nur auf den nächsten Schritt.

Dadurch bleibt die Motivation länger erhalten.

Die Babystep-Methode wird dann angewandt, wenn die Motivation gerade Urlaub macht. Du wendest sie also nicht einmal an, sondern immer dann wenn du sie brauchst.

Wenn du hier angekommen bist und deinen ersten Babystep formuliert hast, brauchst du nur noch eine Sache zu tun: Anfangen!

film ab

 

The following two tabs change content below.
Alle meine Beiträge sollen dir dabei helfen deine Zeit besser zu investieren und produktiver zu werden.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *