In 3 Schritten Joggen angewöhnen!

in 3 schritten joggen angewöhnen

Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, hoher Blutdruck. Wer den ganzen Tag am Pc arbeitet, muss sich mit solchen Plagen herumquälen. Dabei vergessen viele, dass ein kranker Körper auch die Produktivität mindert. Wer auf gute Gedanken kommen will muss sein Hirn durchbluten und mit Sauerstoff versorgen. Nicht ohne Grund arbeiteten viele Philosophen an einem Podest, oder schlenderten durch ihre Hallen, auf der Suche nach einer Lösung für ihre Gedankensackgasse.

Doch die wenigsten besorgen sich täglich eine gute Portion Sauerstoff. Dabei ist es gar nicht so schwer jeden Tag etwas Sport zu machen. Da nicht jeder Zugriff auf die richtige Ausrüstung hat, beschränke ich mich auf das Joggen. Dafür sind nur ein paar Laufschuhe und passende Klamotten für kältere Tage notwendig.

Welche Methode du verwenden kannst, um sich das Laufen anzugewöhnen, erkläre ich dir anhand dieser wunderschönen Blog Grafik. Es ist eine praktische Anwendung des Gewohnheitskreislaufs, welchen die Forscher des MIT entdeckt haben.

joggen angewöhnen

Vor der Arbeit

Wer einen harten Arbeitstag hatte, wird kaum Willenskraft übrig haben und sich in seine Laufschuhe zwängen. Der einfachste Weg dieses Problem zu umgehen ist, indem man laufen geht, bevor der Arbeitstag beginnt. Morgens ist die Batterie noch voll aufgeladen und man kann sich leichter überwinden.

Fange klein an

Die meisten Gewohnheiten scheitern, weil man zu viel erwartet. Wer sonst die meiste Zeit auf dem Gesäß verbringt, kann nicht von heute auf morgen jeden Tag eine halbe Stunde joggen gehen. Man würde sich überfordern und nach kurzer Zeit wieder aufgeben. Stattdessen würde ich klein anfangen.

Orientiere dich an Strecken, statt Zeit.

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Wähle eine kurze Strecke aus, die man in fünf Minuten bewältigen kann. Je kürzer die Strecke, desto leichter gewöhnt man sich daran, diese täglich zu laufen. Sobald du dir diese angewöhnen konntest, darfst du eine längere Strecke wählen, oder die alte erweitern. Falls du hin und wieder mal einen Tag ausfallen lässt, darfst du dich dafür nicht verurteilen. Das hindert nur den Gewöhnungsprozess. Erweitere die Strecke erst wenn du dich an die alte gewöhnt hast. Du merkst das daran, dass dir der Weg leicht fällt, oder du die Strecke in immer kürzerer Zeit läufst. Solltest du nicht in der Lage sein dich täglich daran zu halten, hast du womöglich eine zu lange Strecke gewählt.

Kleinvieh macht auch Mist

gewohnheit

Man kennt es:“Ab morgen gehe ich wieder laufen“.  Pustekuchen! Vielleicht klappt es ein paar Mal, aber spätestens wenn es draußen nieselt, oder kalt wird, oder der Schuh drückt, oder man Muskelkater hat, lässt man es ausfallen. Vor allem aber fällt es leichter, sich an etwas zu gewöhnen, wenn man es langsam anfängt und steigert. Dabei darf man nicht vergessen das sich kleine Dinge zu großen addieren.

Jeden Tag fünf Minuten laufen, addiert sich in einer Woche auf 35 Minuten.

Hat man sich erstmal daran gewöhnt kann man sich auf 10 Minuten täglich steigern und würde das Pensum bereits VERDOPPELN. Wer am Ball bleibt kann sich durch Regelmäßigkeit, statt übertriebenem Ehrgeiz, auf die gewünschten 30 Minuten am Tag steigern. Falscher Ehrgeiz entsteht meist, weil man sich mit anderen vergleicht. Natürlich will man mit einer halben Stunde täglich anfangen wenn es das ist was Sportwissenschaftler für die Gesundheit empfehlen. Oder wenn man den Tagesablauf vom Sportlerkollegen mitbekommt:“Morgens tu‘ ich erstmal zwei Stunden meditieren, dann eine Stunde Joggen, dann eine halbe Stunde Preworkout mit leichten Gewichten zum Warmwerden, dann…“ Dabei vergessen wir nur, dass diese bereits viele Stunden an ihrer Leistung gearbeitet haben.


Wie konntest du dir regelmäßige Bewegung angewöhnen?


 

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